Heidi Greb im Gespräch mit den Kursteilnehmern.
Freitag, Oktober 02, 2009
Auf dem Foto sieht man Vorübungsfilze von Heidi.
Sie hat uns dann gezeigt, wie man eine Gürtelschnalle, eine kleine Tasche und einen Filzknopf herstellt. In diesen Details steckt oft mehr Arbeit als man so glaubt. Dann haben wir noch eine Materialprobe gefilzt, um damit den Schrumpfungsprozeß auszurechnen. Diese Angaben benötigt man für die Vergrößerung des Grundschnittes.

Heidi erklärt wie man einen Schnitt zeichnet und worauf man achten muss.
Am 2. Tag ging es also dann weiter mit der Schnittgestaltung. Ich persönlich habe mich mit dieser Aufgabe sehr schwer getan, aber Heidi hat mich da nicht im Stich gelassen und mir über diese schwierige Klippe geholfen. Dann wurde das Nadelvlies in der richtigen Schnittgröße zugeschnitten und die Merinowolle aufgelegt. Für mein Oberteil brauchte ich noch 2 lange Filzkordeln, die ich zuerst filzen musste, bevor es losging. Ja und erst gegen späten Nachmittag habe ich mit dem Anfilzen der Kleidungsteile begonnene. Bis 20.00 Uhr war ich dann tatsächlich mit dem Anfilzen fertig und die Teile blieben dann in der Noppenfolie bis zum nächsten Tag liegen.
Am 3. Tag wurde das Rückenteil mit den beiden Vorderteilen zusammengefilzt.
Heidi zeigt, wie man die Seitenteile an das Rückenteil anfilzt, ohne das eine Naht entsteht.
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